Das Interesse an unserer ökumenischen Andacht auf dem Friedhof Tiefelach zur Gräberräumung hat all unsere Erwartungen übertroffen. Sehr viele Angehörige haben daran teilgenommen und so noch einmal Abschied von ihren Lieben genommen.
Was bleibt von einem Menschen, wenn auch der letzte Ruheort vor Veränderung nicht verschont bleibt? Es ist die Liebe und die Erinnerung in unseren Herzen, die bleibt. Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir den geliebten Menschen sehen können, wann immer wir wollen. Der Weg mit einem geliebten verstorbenen Menschen endet nie.
Texte, Musik und Kerzenlicht haben geholfen, das Aeussere, die Grabstätte, loszulassen und eine Brücke geschaffen, um das Sichtbare in das Unsichtbare hinüberzuführen.
Rita Wismann-Baratto, Pfarreiseelsorgerin