Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main als Deutsche mit jüdischer Abstammung geboren. Schon als Kind verliess ihre Familie die Heimat, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und zog nach Amsterdam. Aber auch dort musste Anne mit ihrer Familie untertauchen und sich während der Besetzung der Niederlande durch die Nazis in einem Versteck verbergen.
In dieser Zeit führt Anne Tagebuch, das später als «Das Tagebuch der Anne Frank» veröffentlicht wird. Dort beschreibt sie ihr Leben im Versteck, ihre Gedanken und Gefühle sowie ihre Träume und Hoffnungen. Ihr Tagebuch belegt auf eindrückliche Weise die Schrecken des Holocaust. Aber es ist noch klarer ein Zeugnis der Hoffnung. Ihr Zitat macht deutlich, dass Anne trotz der dunklen Zeiten, die sie erlebte, den Glauben an das Gute im Menschen nie verloren hat. Ihr Buch gewährt einen bewegenden Einblick in ihre Persönlichkeit, ihre Stärke und ihre Hoffnung inmitten einer dunklen Zeit. Ihr Tagebuch ist zu einem Symbol für Mut und Widerstandsfähigkeit geworden.
Nach 2 Jahren wird das Versteck der Familie entdeckt. Sie wird deportiert und im Februar oder März 1945 im KZ Bergen-Belsen ermordet.
Bild:
- Anne Frank: Landesmuseum